LUDWIG SPÖRK

PLANER

Mann, Logistikplaner und Legende in einem: Trotz jahrzehntelanger Erfahrung stellt sich Ludwig Spörk – gelernter koch u Kuechenmeister – immer wieder neuen Herausforderungen. Er ist übrigens kein Typ, der sich auf seinen sagenhaften Lorbeeren ausruht, vielmehr ein Macher und Teamplayer, der sein Know-how gerne weitergibt. Und wenn junge Kollegen dies gerne annehmen und anwenden, freut sich Ludwig sehr, „vor allem wenn es mit Wertschätzung verbunden ist.“ Er weiß genau, wie wichtig Teamgeist ist, sowohl für die Zielsetzungen als auch für die Erarbeitung neuer Perspektiven und Strategien. Schließlich lernt man ja nie aus. Wie wurde Ludwig eigentlich zur Legende? „Diese Geschichte würde zu weit führen“, lacht er. Aber ein paar maßgebliche Details verrät er: „Ich habe immer den Kontakt zu guten Leuten gepflegt, war immer neugierig und wollte mir so viel Wissen wie nur möglich aneignen, um immer besser zu werden. Frei nach dem Motto, irgendwann weiß ich besser Bescheid als mein Gegenüber.“ Digitalisierung und technischer Fortschritt mögen in Zukunft immer bedeutsamer werden, aber im Dienstleistungsgeschäft wird auch die persönliche Komponente eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Den engagierten Nachwuchs könne man eben nur zum Ehrgeiz inspirieren, wenn alle Beteiligten Wertschätzung erfahren. Sobald bestimmte Qualitäten erkannt und gefördert werden, kommt auch der Erfolg, „vor allem für jene, die sich schon morgens, wenn der Wecker läutet, auf ihren Job freuen und mit einem Lächeln in den Tag starten“, sagt Ludwig. Für die Zukunft sieht der Konzeptionist zweierlei Trends auf seine Branche zukommen. Der erste deutet auf einen bewussteren Konsum hin: „Was nichts kostet, ist auch weniger wert, darum wenden sich Kunden an die besten Berater“, stellt er fest. So können sie den eigenen Mehrwert auch nachhaltig sichern. Der zweite Trend deutet auf eine zu sparsame Mentalität hin, die für Beratung und Dienstleistung kein Geld in die Hand nehmen will. „Diese Kunden nehmen nur die günstigen Angebote an, merken aber bald, dass sich eine höhere Investition mehr gelohnt hätte. Dann ist auch ihr Bewusstsein für den ersten Trend geschärft,“ so Ludwig. Auch für zukünftige Mitarbeiter hat er einen wertvollen Tipp parat: Eine Ausbildung oder ein Studium alleine wird nicht ausreichen, wichtiger sei die nachweisbare Praxis, am wichtigsten einmal mehr die Kontaktpflege: „So bleibt man in den Köpfen der Leute präsent und erhöht die Wahrscheinlichkeit, gefunden zu werden“, spricht er aus Erfahrung, „damit man nicht selber suchen muss!“

Armin Motschiunigg

ARMIN MOTSCHIUNIGG

KONZEPT, FACHPLANUNG
UND VERKAUF

„Ich weiß, wo der Herd stehen muss“, sagt Armin Motschiunigg augenzwinkernd aber selbstbewusst, wenn er seine Kernkompetenz beschreibt. Mit Recht. Armin ist nun schon seit über 40 Jahren im Gewerbe tätig, hat schon hunderte herausfordernde Gastroprojekte erfolgreich umgesetzt und wird in der Branche anerkennend als Professor der Küchen und Buffetlandschaften bezeichnet. Bei KxT ist er zuständig für Konzepte, Fachplanung und Verkauf – da kommen ihm seine drei Berufsausbildungen sehr gelegen. Der gelernte Koch, Kellner und Konditor weiß, worauf es bei der Gastronomie ankommt. Seine größte Herausforderung: „Die besten Lösungen für die Besten in der Branche zu bieten.“ In seinem Joballtag koordiniert er Termine und Aufträge punktgenau. Mit einer straffen Planung sorgt er für kurze Lieferzeiten, um Baustellenverzögerungen zu meiden. „Der Schnellere gewinnt gegen den Schnellen“, lautet das Motto des legendären Fachplaners. Trends ändern sich in seiner Branche laufend. Darum holt sich Armin seine Inspirationen auf Fachmessen, besucht viele Hotels rund um den Globus und tauscht sich mit den kompetentesten Fachexperten aus. Aber das ist noch längst nicht alles: Fachmessen zeigen zwar neue Geräte, aber keine neuen Ideen. „Trends kann man übernehmen, aber Bisheriges zu kopieren ist mir zu wenig. Wir wollen Trends weiterführen und mit neuen Visionen garnieren“, sagt der ambitionierte Planer, der stets mit innovativen Ausführungen überzeugen will. Das wird auch in Zukunft wichtig bleiben. Dass seine Ideen bereits von anderen Anbietern kopiert wurden, stört Armin nur wenig. Nachahmung ist schließlich auch eine Form der Anerkennung.